„Lernort Mensa“ wird konkreter: Die teilnehmenden Schulen haben zahlreiche Maßnahmen gesammelt, die im Rahmen der Projektarbeit umgesetzt werden sollen. Sie zeigen eindrucksvoll, wie Ernährung, Bildung und Gemeinschaft zusammen gedacht werden können. Schüler und Lehrkräfte haben mit viel Kreativität und Engagement eine breite Palette an Maßnahmen entwickelt, die weit über die klassische Schulverpflegung hinausgehen.

Ein Schwerpunkt wird bei allen Schulen auf dem Schulgarten und der Naturerfahrung liegen. Hochbeete, Kräutergärten und Gewächshäuser sollen den Schülern ermöglichen, Lebensmittel von der Aussaat bis zur Ernte zu begleiten. Ergänzend sind praxisnahe Koch-AGs, Backkurse und Projektwochen zur Verarbeitung der selbst angebauten Produkte geplant. So wird Lernen mit allen Sinnen erfahrbar.

Auch die Mensa selbst wird zum Lern- und Erlebnisort weiterentwickelt: Topping-Bars, saisonale Ergänzungsangebote, digitale Infotafeln oder Maßnahmen zur Reduktion von Lebensmittelabfällen vermitteln Wissen zu ausgewogener Ernährung und fördern Mitbestimmung sowie ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit. Hinzu kommen Workshops mit externen Partnern, Exkursionen zu landwirtschaftlichen Betrieben sowie Eltern- und Familienaktionen, die zusätzlich die Verbindung zwischen Schule, Alltag und Region stärken werden.

„Was uns besonders freut, ist die große Motivation und Offenheit, die wir an den Schulen erleben“, sagt Projektleiter Stefan Gerhardt. „Die Vielzahl der Ideen zeigt, wie viel Potenzial im Thema Ernährung steckt. Gemeinsam mit den Schülern und Lehrern möchten wir daran arbeiten, gesunde und nachhaltige Ernährung im Schulalltag zu verankern.“